Ortsverband Bad Homburg lehnt die derzeitigen Pläne zur Verlängerung der U2 ab

Für die AfD stellt es ein Problem dar, dass die Stadtplanung in Bad Homburg diesen Namen nicht immer verdient.

Für die AfD ist es nicht nachvollziehbar, welchen Mehrwert eine Verlängerung der U2 zu Kosten für die Allgemeinheit von aktuell genannten 50 Mio. EUR haben soll. Auch wenn die Stadt nur Kosten in Höhe von 20 Mio. EUR tragen soll, ist dies eine Investition, die andere, womöglich viel wichtigere Investitionen, unmöglich macht.

Die AfD lehnt die Tunnellösung ab, nicht aber eine sinnvolle Verlängerung der U2 und erwartet hierzu Alternativkonzepte der Stadtverwaltung im Rahmen einer umfassenden Verkehrsplanung.

Weiter ist es ärgerlich, dass bei der Planung der Verlängerung die in ein paar Jahren (endlich) geltenden Immissionsschutzgrenzen nicht schon jetzt umgesetzt werden sollen.

Dieses Beispiel zeigt weiter die Defizite der Stadtplanung exemplarisch auf. Man kann solche Mängel auch anhand der in den letzten Jahren fragwürdigen Planung der Straßenführungen in der Ober-Eschbacher Strasse und z. B. im Massenheimer Weg festmachen. Dort wurden regelrechte Unfallpunkte „geplant“.

Insgesamt will die AfD weg von der Idee, dass sich Verkehrsprobleme durch Verkehrsbehinderungen lösen lassen.

„Die AfD wird daher im Herbst ein umfassendes Verkehrskonzept für Bad Homburg vorstellen“, teilte Peter Münch mit. Dabei sei auch an Änderungen beim Busbetrieb gedacht.

Peter Münch, Sprecher AfD Ortsverband Bad Homburg

Posted in Bad Homburg.