FDP – Kandidaten imponieren den Linken

Da können die traditionell mit wenig substanziellen Argumenten ausgestatteten Berufsstörer der Linken und Linksextremen noch etwas dazulernen.

Denn was sich an diesem Abend die FDP-Spitzenkandidaten für das Kronberger Stadtparlament sowie für den Kreistag Hochtaunus, Holger Grupe, Kristina Fröhlich sowie Walter Kiep leisteten, das müsste den eigentlichen „Vätern der Antidemokratie“, die wieder lauthals, aber nutzlos vor der Halle ihre Parolen plärrten, imponiert haben.

Während des Vortrags von Martin E. Renner, einem der beiden Vorsitzendem der AfD in Nordrhein-Westfalen, der in der Kronberger Stadthalle vor vollem Saal zum Thema „Die Alternative für Deutschland macht Zukunft möglich“ sprach, echauffierten sich urplötzlich und aus heiterem Himmel wie vorher abgesprochen die oben genannten „Liberalen“ aufgrund einer nahezu exakten Beschreibung des Werdegangs der derzeitigen Berufspolitiker-Generation in Bundestag und den verschiedenen Landtagen.

Holger Grupe verbat sich etwas zu theatralisch, jemals irgendwelche finanzielle Unterstützung erhalten zu haben, dass die Zuhörer den Eindruck bekommen konnten, dass es etwas zu viel Verteidigung des Guten war, wenn es denn wahr wäre.

Der Plan war wohl – eher aus Mangel an Gelegenheiten bei eigenen Veranstaltungen – sich selbst während dieser Veranstaltung der AfD zu produzieren und für sich selbst Wahlkampf zu machen.

Diesen Startschuss wollten die anderen beiden natürlich nicht verpassen, stehen sie auf der Kreistagsliste der FDP doch eher abgeschlagen und müssen dringend Wähler mobilisieren – und wo gibt es noch FDP-Veranstaltungen, bei denen nahezu 100 Zuhörer erscheinen?

Den Umstand, dass Frau Fröhlich mit der Beschreibung der Berufspolitiker-Generation gar nicht gemeint sein könne, da sie ja erst jetzt, im reiferen Alter als Einsteigerin in die Politik geht, hat sie leider nicht verstanden.

Dies rief den dritten im Bunde, Herrn Walter Kiep, auf den Plan, der unglücklicherweise nicht wusste, dass er auf einer Vortragsveranstaltung und nicht an seinem wöchentlichen Stammtisch gelandet war.

So unterstellte er Herrn Renner und dem schon fast mit Lachkrämpfen kämpfenden Publikum, dass dieser ja „nur rede, und rede und rede“. Darauf und auf einige niveaulose Störversuche hin musste Herr Kiep, da er sich gar nicht mehr daran erinnern konnte, wie man sich als Gast benimmt, den Saal verlassen, damit die überwältigende Mehrheit, unter anderem auch viele junge Besucher, dem Vortrag weiter lauschen konnten, um später nach dem Vortrag sehr gute Fragen zu stellen.

Man konnte zu deutlich erkennen, dass die FDP dringend in Zukunft wieder solche Veranstaltungen ausrichten sollte, sonst vergisst auch der letzte Mohikaner der „fast 3%-Partei FDP“, was wirkliche inhaltliche Parteiveranstaltungen sind und wie diese auszurichten sind.

Alles in allem muss man den FDP-Protagonisten aber dankbar sein, denn sie machten an diesem Abend aus Gelegenheitsbesuchern die „mal bei der AfD schauen wollten“, Interessenten und Wähler der AfD.

Denn wie man interessante, friedliche Veranstaltungen durchführt und diese vor allem auch mit lehr- und geistreichen politischen Inhalten füllt, dies konnten die Mitglieder des Kreisverbandes Hochtaunus der Alternative für Deutschland an diesem Abend wiederum unter Beweis stellen, trotz FDP-Störern im Saal und unverbesserlichen Linksradikalen vor der Tür.

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