Polizeinotstand in Bad Homburg

Am 20. August gegen 17:30 Uhr befuhr ich die Dorotheenstraße in Richtung Schloss. Vor mir befand sich ein großer Reisebus, der sich langsam bewegte. Kurz vor dem Schloss kam das Fahrzeug zum Stehen. Dabei blockierte es die Straße so, dass keines der nachfolgenden Fahrzeuge weiterfahren konnte. Es wäre ein Leichtes gewesen auf den Parkstreifen auszuweichen. Dies tat der Busfahrer jedoch nicht. Auch wiederholtes Hupen konnte den Busfahrer nicht dazu bewegen, die Straße frei zu machen. Völlig frei fühlte sich jedoch ein türkischer, männlicher Gast auf mein Auto einzuschlagen und zu versuchen, den Scheibenwischer abzubrechen.

Da es sich bei der Straßensperre um eine Behinderung handelte, die ich melden wollte, stieg ich aus und nahm Fotos von dem Bus und seinem Fahrer auf. Als ich wieder in mein Auto eingestiegen war, bekam ich beim Zuziehen der Wagentür einen Schlag von hinten mit der Faust an den Kopf. Das wilde Geschrei, was dabei seitens des Schlägers ausgestoßen wurde, bekam die Polizistin in der Zentrale mit, die ich zwischenzeitlich angerufen hatte. Trotz der offensichtlichen Notlage, wurde mir Hilfe seitens der Polizei verwehrt, da sämtliche Wagen bei den „Flüchtlingen“ seien, weil es dort Ärger gäbe. Erst auf meine Aussage hin, dass ich das Problem dann mit der eigenen Waffe lösen würde, wurde mir Hilfe zugesagt.

Zwei junge Polizisten waren binnen einer Viertelstunde vor Ort. Aufgrund der vor der Kirche platzierten „Türkentauben“ schlossen sie sofort auf die Herkunft der Hochzeitsgäste. Der Fuhrpark dieser Gäste und deren gewalttätiges Verhalten veranlasste einen der Kollegen auf Geldwäsche als Herkunft des Reichtums zu schließen.

Meine Aufforderung, mit ihnen in die Kirche zu gehen, um den Täter dingfest zu machen, wurde mit dem Argument verweigert, man könne aufgrund der dort vorliegenden Gewaltbereitschaft nicht für die Sicherheit von mir und der Polizei selbst garantieren. Daher wurde mir der Zugang verwehrt.

Meine Aufforderung, mehr Kräfte anzufordern, um für Sicherheit zu sorgen, wurde mit der Begründung zurückgewiesen, in Frankfurt wäre dies möglich, im Hochtaunuskreis wäre dies jedoch von der Polizeiführung nicht gewünscht. Man wolle keinen Ärger.

Meine Aufforderung, den sich nun auf dem Parkverbotsstreifen befindlichen Bus entfernen zu lassen, da sich dieser im Absoluten Halteverbot mit Abschleppandrohung befinde, wurde ebenfalls negativ bescheinigt. Man wolle auch hier keinen Ärger. Außerdem wäre hier die Stadt zuständig, sodass man nichts unternehmen könne, was sich auf Nachfrage bei der Stadt hin als falsch erwies.

Auch meine Aufforderung, zusammen mit der Polizei den Täter beim Verlassen der Kirche zu identifizieren, wurde strikt abgelehnt. Man könne meine Sicherheit und die meines im Auto befindlichen Sohnes nicht garantieren.

So geschehen am 20. September 2016 im Zentrum Bad Homburgs vor der größten Kirche der Stadt.

Während meines Aufenthaltes in den USA erhielt ich von der Bad Homburger Polizei einen Anruf, mit der Bitte, das Attest über meine Verletzung vorbeizubringen. Hierbei erfuhr ich, dass der Polizeibericht von einem Polizeinotstand spricht und man mindestens 10 Kollegen gebraucht hätte, um sicher in die Kirche und wieder heraus zu kommen.

Aus dem Geschehen ergeben sich Fragen:

Wie konnte es geschehen, dass die größte Bad Homburger Kirche an ein Horde wilder Türken vermietet wird ? (Dem Kennzeichen nach kamen alle von außerhalb des Rhein-Main-Gebietes)

Warum wir eine solche Ansammlung Gewaltbereiter nicht von Anfang an in Zaum gehalten ?

Warum gelten für den Bus der Türken andere Regeln als für Deutsche, die an gleicher Stelle sofort abgeschleppt worden wären ?

Wie gewalttätig sind in Bad Homburg die sogenannten „Flüchtlinge“, dass sich sämtliche 3 Polizeiwagen an diesem Spätnachmittag darum kümmern mußten ?

Was muss noch geschehen, damit dieser Polizeinotstand abgeschafft wird und endlich wieder das Recht Oberhand gewinnt und nicht die Täter ?

Diese Fragen sollte das Land, der Kreis und die Stadt, aber vor allem die oberste Polizistin des Kreises zeitnah, voll umfassend und  wahrheitsgemäß beantworten.

Peter Lutz, Mitglied des Kreistages des Hochtaunuskreises

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