Diskussionsabend der CDU-Steinbach zum Salafismus wird zur Ahmadiyya-Werbe-Roadshow

Ismail Tipi, CDU-Abgeordneter im Hessischen Landtag und neben Hans-Jürgen Irmer einer der wenigen innerhalb der hessischen CDU, die sich noch wagen, neben klaren Botschaften jenseits der „Politischen Korrektheit“ auch in Zeitungen wie der Jungen Freiheit hin und wieder einen Kommentar schreiben fand auch an diesem Abend deutliche Worte, kam des Pudels Kern am Ende aber auch nicht näher.

Die CDU-Steinbach dachte sich, wenn schon täglich über den Islam und seine vielfältigen „Bereicherungen“ für unser Land berichtet wird und die Menschen sich aufgezwungener Maßen den neuen kulturellen Realitäten stellen müssen, dann soll an diesem Abend auch einmal die andere, nämlich die dunkle Seite benannt werden, nämlich der „Salafismus“.

Die Veranstaltung am 15.11.2016 im „Rittersaal“ des Bistro-Restaurants Ilé de Re in Steinbach war bis auf den letzten Platz besetzt und Ismail Tipi, der als Redner an diesem Abend seine Ehre gab machte keine langen Anstalten um den heißen Brei herum zu reden.

So gibt es laut Tipi in Deutschland ca. 300.000 radikale Moslems. Diese Zahl erschreckte die Zuhörer sehr, doch kommt sie, wenn man sich die „Facebook-Likes“ von z.B. den „Stars“ der Salafismus-Szene anschaut, z.B. von Pierre Vogel wohl der Realität sehr nahe.

Also nichts mit den „nur“ einigen Tausend Radikalen, die uns die Regierung immer einredet bzw. den „nur“ 1.200 Radikalen, die den Weg nach Syrien zu ISIS angetreten haben. Die Sicherheitslage in Deutschland wäre mit dieser Zahl an radikalen Moslems schon jetzt als nicht mehr existent zu bezeichnen.

Weiter kritisierte Tipi die „Integrationsbeauftragte“ der Bundesregierung Özoguz scharf, da sie sich gegen ein komplettes Verbot der Kinderehe sowie kritisch zur am gleichen Tag stattgefundenen Razzia gegen den Verein DWR (Die wahre Religion) äußerte, die regelmäßig u.a. ihre „Lies“-Korane in Fußgängerzonen verteilte sowie zum Dschihad aufriefen. Weiter empfindet Tipi es als absolutes Unding, dass in deutschen Gerichten jährlich bis zu 1.500 Urteile gefällt werden, die entweder im Urteil oder in der Sache einen direkten Bezug zur Scharia, dem islamischen Recht, aufweisen. Meist geht es hier um familienrechtliche Angelegenheiten.

Des Weiteren unterstützt Tipi auch ein Verbot der Vollverschleierung und kritisierte den Ausspruch von Ex-Präsident Wulf und Merkel, der Islam gehöre zu Deutschland.

Tipi: “Wenn heute alle Muslime Deutschland verlassen würden, was bliebe dann noch vom Islam, außer den leeren Moscheen?“. Ein richtiger Satz, für den AfD-Mitglieder regelrecht medial geteert und gefedert worden wären, wenn sie ihn ausgesprochen hätten.

So gab es demnach ein großes Lob vom AfD-Kreistagsabgeordneten Michael Dill, der der Veranstaltung ebenfalls beiwohnte, für Tipis Mut und die klaren Aussagen, die sich leider nur noch sehr wenige CDU-Verantwortliche bewahrt hätten, der aber bei diesem Thema existenziell sei.

Ebenfalls anwesend waren auch 4 Vertreter der „Ahmadiyya-Muslim-Jamaat“, einer islamischen Vereinigung, die vom „Mainstream-Islam“ als Sekte angesehen, aber in Deutschland unter anderem bereits mit Staatsverträgen, u.a. auch in Hessen, anerkannt wird und demnach den „Islamunterricht“ an staatlichen Schulen erteilt.

So folgte nach der Wortmeldung eines Mitglieds des Verbands ein 5-minütiges Statement, das mehr an eine Werbeveranstaltung erinnerte und selbstverständlich nur die positivsten Seiten des Islam, ganz nach dem Ahmadiyya-Motto: „Liebe für alle – Hass für Keinen“ hervor heben sollte.

Widerspruch gab es direkt von Michael Dill, der anmerkte, dass in einer Veröffentlichung der Gemeinde, die nach Bekanntwerden eines islamkritischen Kurzfilms aufgelegt wurde z.B. schon das Kritisieren des geschätzt sehr jungen Alters von Aisha (Frau von Mohammed) durch „Ungläubige“ mit dem Höllenfeuer quittiert wird und „Allah streng im Strafen“ sei.

Auch sei es sehr verwunderlich, dass Islam Frieden bedeuten soll, sich im Koran, der für alle Strömungen gleichermaßen gilt aber exakt 204 Verse finden lassen, die gegen „Ungläubige“ gerichtet sind, u.a. mit direkten Tötungsbefehlen wie „Tötet sie wo immer ihr sie findet“, und die leider auch des Öfteren in die Tat umgesetzt würden.

Selbstverständlich und wie auf Knopfdruck wurde von einem aufmerksamen CDU-Mitglied entgegnet, dass die Bibel auch nicht besser sei – was schon ziemlich bezeichnend für den aktuellen Zustand der Steinbacher CDU im Besonderen und der Gesamtpartei im Allgemeinen ist.

Der Unterschied ist eben nur, dass es zwar auch radikale Christen gibt, diese sich aber nicht durch die Bibel befehligt fühlen, Ungläubige im Namen der Religion zu töten. Diesen elementaren Unterschied werden die Meisten wohl nie verstehen und daher dieses „Gegenargument“ niemals verstummen.

Insgesamt kann diese Veranstaltung unter die Rubrik „gelungen“ eingestuft werden, auch wenn Ismail Tipi zum Ende hin noch etwas sagte, was durchaus aufgrund der Realität zu Überdenken wäre, weil es den Kern des Problems, nämlich die Problematik des Selbstverständnisses des Islams selbst nicht traf:

Ismail Tipi: „ Der radikale Islam ist das Problem“ und „Problem sind nicht die Moscheen“.

Wenn Islam und Islamismus, friedliche Absichten und Hass auf Ungläubige immer so einfach voneinander zu trennen wäre, hätte unser Land viele Probleme weniger und wäre einen großen Schritt weiter und der Islam neben dem Buddhismus, Hinduismus, dem Judentum sowie anderen Religionen eben nur eine solche und keine Bedrohung für die Freiheit und bräuchte aus diesem Grund auch keine Konferenzen – eben wie alle anderen Religionen.

Ob wir diesen Tag noch erleben werden?

Zweifel sind angebracht.

 

Michael Dill

Mitglied des Kreistags Hochtaunus

Mitglied im Kreisvorstand Hochtaunus der AfD

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