Öffentlicher Druck hat gewirkt – Das Kiosk bleibt geöffnet!

Mit großer Freude hat die AfD-Kreistagsfraktion zur Kenntnis genommen, dass zwischen dem Zweckverband Feldberghof sowie den beteiligten Unternehmen alle Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden, damit der Kiosk der Familie Lichtnecker am Feldbergplateau erhalten bleiben kann und der Pachtvertrag um 3 weitere Jahre verlängert wird.

Diese Entscheidung, die, nachdem bereits vor 3 Jahren der Vertrag gekündigt worden war und bis zum Artikel der Taunus-Zeitung vom 01.12.2016 keinerlei Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte, war mitnichten eine Herzensangelegenheit des Landrats, von dem als Vorsitzender des Zweckverbandes Feldberghof eine Verlängerung der Pacht maßgeblich abhängig war – im Gegenteil. Auch der Schmittener Bürgermeister Kinkel (FWG) gab in dieser Angelegenheit aus Sicht der AfD-Kreistagsfraktion keine sonderlich gute Figur ab, versuchte er doch stets, die Binding-Brauerei als die für die Kündigung verantwortliche Partei hinzustellen. Wie wir jetzt wissen war dies nicht der wahre Grund.

Es war am Ende des Tages der öffentliche Druck, insbesondere in den sozialen Netzwerken, die durchweg dem Kiosk gegenüber positiven Aussagen von Seiten der Binding-Brauerei oder auch des Wirts des Feldberghof sowie auch politische Initiativen der Opposition im Kreistag des Hochtaunuskreises.  Allen voran die umgehende Einbringung eines Dringlichkeitsantrages der AfD-Fraktion und damit weitere Öffentlichkeit bei diesem für den Landrat unliebsamen Thema war es, der am Ende den Landrat dahin bewegte, gar nicht mehr anders zu können als den Weg frei zu machen. Denn, und dies ist Fakt, wäre dieser Antrag nach dieser Vorgeschichte aus Ungereimtheiten, die von politischer Seite gestreut wurden, nur sehr schwerlich von der Koalition in der kommenden Sitzung am 19.12. abzulehnen gewesen und hätte wohl bei einer solchen eine Entrüstung auf breiter Front zur Folge gehabt.

Diesem Sturm der Entrüstung, der sich bereits in allen sozialen Netzwerken sowie im politischen Bereich androhte, ging der Landrat somit aus dem Weg und ebnete den Weg der Fortsetzung.

„Es erfüllt uns mit Freude und auch Genugtuung, dass öffentliches Engagement auf verschiedenen Ebenen und ausreichend politischer Druck zu einem solch positiven Ergebnis geführt haben, von dem maßgeblich die Besucher des Feldbergs, der gesamte Tourismus im Taunus und damit der Kreis profitieren werden“    so die Initiatoren des AfD-Antrags Michael Beyerbach, Michael Dill und Thomas Landnickel.

Michael Dill

parl. Geschäftsführer der AfD-Kreistagsfraktion

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