Bericht zur „Informationsveranstaltung“ zur Umgestaltung der Zeppelinstraße in eine Fahrradstraße

Die Veranstaltung war nötig geworden, da der Verkehrsdezernent Fink eine Maßnahme erläutern musste, die er voreilig ohne Information durchboxen wollte, damit aber im letzten Jahr gescheitert war.

Genau genommen waren es zwei Maßnahmen, die den gleichen Ursprung hatten. Offiziell wurde der Aktionismus in Richtung Verkehrsberuhigung damit begründet, dass sich Anwohner der Nassauer Straße über den phasenweise auftretenden Fahrradverkehr auf dem ihren Grundstücken vorgelagerten Bürgersteig beschwert hatten.

Tatsächlich ging es aber dem „grünen“ Fink darum, dem motorisierten Individualverkehr auf die fahrradkonformen Tempo 30 herunter zu bremsen, mit denen die „Grünen“ am Liebsten die ganze Stadt überziehen würden, damit sich Autofahren nicht mehr lohnt.

In der Zeppelinstraße soll diese Gängelung noch durch eine Fahrradstraße getoppt werden, wo Radfahrer dann wild durcheinanderfahren dürfen und sich die anderen Verkehrsteilnehmer diesem Chaos sklavisch unterzuordnen haben. Ein Hinweis aus dem Publikum, dass diese Straßen anderswo schon wieder zurückgebaut werden, da sie sich als Flopp erwiesen haben, perlte an Fink und seinen staatlich bezahlten Fahrradlobbyisten auf dem Podium ab.

Für weitere Hinweise waren die „grünen“ Ideologen ebenfalls nicht empfänglich: So wurde zur geplanten Einrichtung von insgesamt 2,5 m breiten Fahrradstreifen auf der Nassauer Straße bemängelt, dass abzüglich der Fahrradstreifen nur rund 4 m Platz für zwei Richtungen des restlichen Verkehrs verbleiben, dieser aber nicht unerheblich Busse und Schwerlastverkehr beinhaltet, die dann zwangsläufig auf die Fahrradstreifen ausweichen müssten.

Selbst der Hinweis des Bürgermeisters, dass man hier dem Radfahrer (meist sind es Schüler) durch die Fahrradstreifen eine Sicherheit suggeriert, die faktisch nicht vorliege, prallte an den Radfahrfetischisten ab. Hier wird sehenden Auges statt einer sicheren Verkehrssituation aus rein ideologischen Gründen eine für die Schüler unsichere Situation präferiert. Bisher gab es weder Unfälle, noch Verletzte, noch Tote. Zumindest konnten keine Vorfälle benannt werden.

Wenn aber in Zukunft auf den vermeintlich sicheren Fahrradstreifen es zu Unfällen, zu Verletzten oder Toten kommt, dann sind das die Verletzten und Toten „grüner“ Ideologie. Es sind die Verletzten und Toten des Dezernenten Fink. Der Mann wird im Laufe des Jahres seinen Posten verlieren. Bis dahin gilt es Schaden von Oberursel und seinen Bürgern abzuwenden. Die Alternative für Deutschland wird Ihren Beitrag dazu leisten.

Peter Lutz
Fraktionssprecher

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