Corona-Diktatur Oberursel

Die Bundesregierung hat zusammen mit den Ministerpräsidenten Maßnahmen beschlossen, mit denen sie die Verbreitung des Corona-Virus bekämpfen will. Das ist lobenswert.

Schlecht hingegen ist, dass sie dies völlig undifferenziert tut. Branchen, die ein gutes und bewährtes Hygiene-Konzept entwickelt und umgesetzt haben, werden ohne jeden Grund wieder dicht gemacht und damit in ihrer Existenz bedroht. Bedroht sind nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Menschen, die dahinterstehen.

In Oberursel zeigt nun Stadtrat Fink, dass er gedenkt, genauso undifferenziert vorzugehen. Es soll nun auch im Freien die Maskenpflicht gelten, wobei erwiesen ist, dass im Freien und bei gutem Lüften die Infektionsgefahr am geringsten ist.

Die Gefahren, die mit dem Maskentragen verbunden sind, sind allerdings groß. Durch die Mehrfachbenutzung von Alltagsmasken sind diese bakterienverseucht. Die Bakterien atmet der Träger ein und schädigt seine Lunge. Zusätzlich behindert eine Maske die Sauerstoffzufuhr für Herz, Lunge und Hirn. Das wiederum führt zur Schädigung des Herzkreislaufsystems und des Immunsystems. Letzteres benötigt man insbesondere in Zeiten wie diesen.

Viel schlimmer als Erwachsene sind davon Kinder betroffen. Kinder, die nachweislich keine Multiplikatoren von Corona-Viren sind. Obwohl dies empirisch erwiesen ist, hat der noch amtierende Stadtrat Fink in Oberursel einen Kindergarten schließen lassen, da dort ein Corona-Fall bekannt geworden war. Rücksicht auf die Kinder und deren Familien wird dabei nicht genommen.

Den Höhepunkt der Hysterie konnte man am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss erleben, wo die Ausschussmitglieder genötigt wurden, über die komplette Sitzungsdauer eine Maske aufzuziehen. Und das trotz des eingehaltenen Mindestabstandes in einem 150 Personen fassenden Rathaussaal, in dem nur 20 Parlamentarier saßen.

Um das Ausmaß dieser Hysterie zu fassen, muss man wissen, wie viele Personen wirklich im Hochtaunuskreis an Corona schwer leiden: Es liegt zurzeit genau ein Patient mit Corona auf der Intensivstation. Einer von rund einer Viertelmillion Einwohnern!

Damit ist klar, dass der verfassungsmäße Grundsatz der Verhältnismäßigkeit von Stadtrat Fink gebrochen wird. Jeder Bürger hat bei der kommenden Wahl die Möglichkeit, diesem Mann dafür die richtige Antwort zu geben.

Peter Lutz, 30. Oktober 2020
Sprecher der AfD-Fraktion Oberursel
Mitglied des Bau- und Verkehrsausschusses

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