Der „grüne“ Fink legt Oberursel lahm

Das Einzige, was die „Grünen“ in Oberursel beschleunigen können, ist der Niedergang der Stadt. Den Verkehr bremsen sie aus, wo sie nur können. Das erste Opfer war die Oberhöchststädter Straße. Nun folgt das Haupteinfalltor nach Oberursel, die Homburger Landstraße.

Das Muster ist immer das Gleiche: Die Grünen im Land postulieren mit freundlicher Unterstützung ihres Koalitionspartners CDU eine Verordnung mit einem salbungsvollen Namen, wie zum Beispiel „Lärmschutzverordnung“. Alle finden das gut, weil keiner für Lärm ist.

Dann veröffentlicht die „grüne“ Regierungspräsidentin einen „Lärmaktionsplan“. Und schon tritt in Oberursel der für Verkehr zuständige Beigeordnete, der „grüne“ Fink in Aktion und bremst den Verkehr auf der vierspurigen Haupteinfallstraße Oberursels auf das Fahrradtempo 30 herunter. Frei nach dem Motto: wenn Autofahrer nicht mehr schneller als Fahrradtempo fahren dürfen, steigen alle auf das Fahrrad um.

Dummerweise sind die Konsequenzen aber ganz andere: Diejenigen, die in Oberursel einkaufen wollen werden sich dreimal überlegen, ob sie sich so schikanieren lassen wollen, oder ob sie nicht besser gleich nach Bad Homburg, nach Frankfurt oder ins Main-Taunus-Zentrum fahren, wo nicht nur die Produktauswahl, sondern auch das Parkplatzangebot besser ist.

Diese Reaktion potenzieller Kunden wird dem Einzelhandel Oberursels, der schon mit dem Online-Handel kämpft und unter Corona leidet, den Rest geben. Fehlen dann die Mieteinnahmen aus dem Einzelhandel, werden als nächstes die Investitionen in die Gebäude der Innenstadt ausbleiben. Schließlich zerfällt die Bausubstanz und es stirbt die Stadt.

Eine tatsächliche Lärmreduktion wird aber nicht stattfinden. Ob ein Auto bei Tempo 30 leiser ist als bei Tempo 50 ist nicht erwiesen. Leiser wird es höchsten, weil der Verkehr in andere Straßen ausweicht, die dann mehr belastet sind. Fakt ist aber, dass ein Fahrer für die gleiche Strecke bei Tempo 30 sich länger auf der Straße aufhält als bei Tempo 50 und damit den Verkehr, die Umwelt und die Nachbarn mehr belastet.

Was Oberursel braucht ist eine Beschleunigung des Verkehrs. Was Oberursel nicht braucht, ist eine „grüne“ Verkehrsbremse. Fink wird immer mehr zu einer Belastung für die Stadt. Es sollte dies erkennen und gehen. Je schneller, desto besser.

Peter Lutz
Sprecher der AfD Fraktion Oberursel

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