Hass und Hetze in Oberursel

Hass und Hetze haben in Oberursel einen Namen: Gerd Krämer. In den letzten fünf Jahren hat der Stadtverordnetenvorsteher der CDU kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um bei Gedenken oder Schlussworten gegen die Alternative für Deutschland zu hetzen und deren Personal anzugreifen. Auch wenn die Verärgerung über die AfD zu verstehen ist, da diese der CDU die meisten Stimmen gekostet hat, so hat ein Parlamentspräsident in seinem Amt die Neutralität zu wahren. Hier hat Krämer versagt.

Schäden an Fahrzeugen und Immobilien der AfD-Vertreter hat Krämer genauso billigend in Kauf genommen, wie die Zerstörung des Schaukastens der AfD am Rathaus. Es ist zu hoffen, dass die CDU, sollte sie wieder stärkste Kraft werden, einen geeigneten Kandidaten für dieses wichtige Amt findet.

Der Wähler kann seinen Teil dazu beitragen, damit Hass und Hetze nicht wieder in das Parlament einziehen: Er kann statt Krämer junge, unverbrauchte Leute aus der CDU wählen, die in anderen Parteien Wettbewerber um die beste Lösung sehen und nicht einen zu zerstörenden Feind.

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